TREFFEN SIE INTERNATIONAL HERAUSRAGENDE ORACLE PERFORMANCE-SPEZIALISTEN UND PROFITIEREN SIE VOM KNOW-HOW-TRANSFER

Trivadis freut sich, ein weiteres herausragendes Seminar mit Top Referenten anzubieten. Das diesjährige Event legt den Fokus auf Oracle Datenbank Performance.
Da Performance nicht einfach ein Produkt ist, das man kaufen kann, sondern eher das Ergebnis einer genauen Planung und korrekten Implementierung, präsentiert Ihnen dieses Seminar wertvolle Techniken nicht nur zur Behebung von Performance-Problemen, sondern auch, wie sie in erster Linie vermieden werden können.

INHALT
Die Teilnehmer haben die freie Wahl zwischen zwei parallel angebotenen Vortragsreihen. Die Performance Days bieten wertvolle und praktische Informationen zu Diagnose, Lösung und Vermeidung von Performance-Problemen bei Applikationen mit der Oracle Datenbank. Die Referenten werden unter anderem die folgenden Themen behandeln:

  • Entscheiden, welche Indizes gelöscht oder geändert werden sollten
  • SQL Ablaufverfolgung zur Beantwortung von vier einfachen Fragen nutzen: Wie lange? Warum? Was wenn? Und was sonst?
  • Die Effizienz der Zusammenstellung von Objektstatistiken verbessern
  • Wie werden Hints interpretiert, wann sollten sie genutzt werden und warum es so aussieht, als ob sie manchmal ignoriert werden.
  • Parallele Ausführungspläne lesen
  • Den Mechanismus von HCC Komprimierung verstehen
  • Sollte die Datenbank als Processing Engine oder als Persistenz-Layer genutzt werden?
  • Wie sollten Webapplikationen Connection Pools nutzen?
  • Fortgeschrittenen SQL Techniken nutzen
  • Wie wird das Design eines Data Warehouses durch die Einführung von Oracle Database In-Memory beeinflusst ?
  • Was können TAF, FCF und Application Continuity in einer RAC Umgebung tun?
  • Approximate Query Processing verstehen und nutzen

FLYER AGENDA

TVDPDAYS

Dauer

2 Tage

Inhalt

DIE SESSIONS

Cary Millsap ist seit 1989 ein Performance-Spezialist und führender Vertreter der Wirtschaft im Bereich Oracle-Ecosystem. Er hat geholfen, viele Katastrophen in Erfolge umzuwandeln und war mit vielen der besten Oracle Experten in der ganzen Welt tätig. In dieser Präsentation, die sowohl technisches als auch nicht technisches Publikum anspricht, wird sich Cary Millsap auf seine wichtigsten Erfahrungen fokussieren und sie mit Geschichten illustrieren, die Sie niemals vergessen werden.
Die einfachste und nahe liegenste Frage zu Softwareperformance ist: „Warum hat das, was ich gerade gemacht habe, so viel Zeit in Anspruch genommen?“ Die meisten wissen nicht, wie sie diese Frage direkt beantworten können, da ihre Tools nicht die richtigen Informationen bieten. Mit Oracle Extended SQL Trace Data ist die Optimierung einer Applikation ein einfacher Prozess und beantwortet vier einfache Fragen: Wie lange? Warum? Was wenn? Und was sonst?
Es gibt Situationen, in denen ungefähre Ergebnisse besser sind als genaue Resultate. Dies ist zum Beispiel der Fall bei explorativen Abfragen oder bei der visuellen Darstellung von Ergebnissen, die kleine Unterschiede nicht berücksichtigen. Die Oracle Datenbank 12.2 führt eine Reihe von Funktionen und eine Abfragetransformation ein, mit denen eine Applikation die neuen Features ohne Code-Änderungen nutzen kann. Diese Präsentation erläutert, wie Approximate Query Processing Funktionen arbeiten.
Oracle Database In-Memory 12c bietet sehr schnelle Antwortzeiten für analytische Abfragen in Data Warehouses. Dies wird durch spezielle Techniken, wie Columnar Compression, In-Memory Scans, Bloom Filter und Vektor-Transformationen ermöglicht. Die effiziente Nutzung diese Features erfordert mehr als nur die Aktivierung der In-Memory Option. In diesem Vortrag werde ich die Vorteile der Oracle Database In-Memory Funktion und ihre Auswirkungen auf das physische Design eines Data Warehouses erläutern.
Wenn Sie nur wenig Spielraum bei Tabellendefinitionen, SQL oder Codierungsstrategie haben, bleibt Ihnen nur die Indexierung für die Verbesserung der Performance. Die erste Frage, die vielen im Zusammenhang mit Indexen spontan einfallen, ist: „Welchen Index kann ich hinzufügen?“ Wesentlich wichtiger sind aber wahrscheinlich die Fragen “Welche Indexe kann ich weglassen“ oder „Welche Indexe sollte ich ändern?“ In diesem Vortrag werden wir sehen, wie Indexe Probleme verursachen, wie Indexe zu erkennen sind, die wahrscheinlich nur Platz und Zeit verschwenden, wie die Indexnutzung maximiert und das Risiko des Wegfallens oder die Änderung von Indexdefinitionen minimiert wird.
Parallele Ausführungspläne sind schwieriger zu lesen als serielle Pläne. Man muss die Auswirkungen der Reihenfolge, die gewählten Distributionsmechanismen und (in den aktuellen Versionen von Oracle) das Timing der Erstellung sowie die Nutzung von Bloom Filter wirklich verstehen. In diesem Vortrag prüfen wir die Grundlagen, wie parallele Slave-Prozesse arbeiten und wie es zu einem großen Unterschied zwischen der scheinbaren Verknüpfungsreihenfolge eines Ausführungsplans und der tatsächlichen Reihenfolge der Row Source Generierung dieses Plans kommen kann. Wir erfahren etwas über “Table Queues” und “Data Flow Operations” und wie sie uns helfen die Reihenfolge einzuhalten, wie die unterschiedliche Verteilungsmethode zu einem erheblichen Performanceunterschied führen kann und wie wir sie kontrollieren können, falls es wirklich notwendig wird. Wir prüfen den „DFO Tree“, der uns zeigt, wie parallele Abfragen weit mehr PX Server als erwartet nutzen können und wie sie die Feststellung der Ausführungsreihenfolge erschweren.
SQL ist die Sprache von Big Data. Der SQL-Standard hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark weiterentwickelt, genauso wie seine Implementierungen. Leider haben dies die wenigsten Personen im Java (und anderen) Umfeld mitbekommen, weswegen die meisten nur 10 Prozent der Features ihrer Datenbank verwenden. In diesem rasanten Vortrag werden wir einige Systeme ansehen, die eine sagenhafte Performance liefern. Sobald Sie die Grundsätze dieser Tricks kennen, werden Sie SQL noch mehr lieben!
Bei der Optimierung einer SQL-Anweisung stützt sich der Optimizer hauptsächlich auf Statistiken, um die Anzahl der Zeilen zu schätzen, die von jedem einzelnen SQL-Operator erzeugt werden. Die Qualität der Statistiken für die Objekte, auf die in der Anweisung verwiesen wird, wirkt sich stark auf die Qualität des Plans aus. Die Pflege der Statistiken ist für alle DBAs eine Herausforderung, der sie sich stellen müssen, um suboptimale Ausführungspläne zu vermeiden. Diese Präsentation gibt Informationen zu Features, die in 11g und 12c eingeführt wurden, um die Qualität und Effizienz der statistischen Erfassung und Strategien zu Verwaltung von Statistiken zu verbessern, einschließlich der Nutzung von Dynamic Sampling und wann und wie Statistiken manuell definiert werden anstatt sie zu sammeln.
Ziel des Oracle Optimizers ist es, alle möglichen Ausführungspläne für eine SQL-Anweisung zu prüfen und den kostengünstigsten auszuwählen, der auch am effizientesten sein sollte. Manchmal ist es erforderlich, den vom Optimizer gewählten Ausführungsplan zu beeinflussen. Der beste Weg zur Änderung eines gewählten Ausführungsplans sind Optimizer Hints. Aber das Wissen, wann und wie Optimizer Hints richtig eingesetzt werden, ist so etwas wie Hexerei. Dieser Vortrag erklärt detailliert, wie Optimizer Hints interpretiert werden, wann sie genutzt werden sollten und warum es manchmal so aussieht, als ob sie ignoriert werden.
Oracle bietet eine Fülle von Technologien, die Ihre Applikation vor Fehlfunktionen besser schützt. Dieser Vortrag bietet einen Überblick darüber, was im Allgemeinen bei der Applikationsentwicklung auf der Grundlage der Programmiersprache Java berücksichtigt werden sollte. Diese Technologien werden Ihnen aus der Sicht eines Datenbankadministrators vermittelt. Zu den vorgestellten Optionen gehören Transparent Application Failover als Ausgangspunkt, gefolgt von Fast Connection Failover und schließlich Application Continuity. Jede dieser Technologien wird live demonstriert.
HCC ist ein viel diskutiertes Oracle Feature. Leider gibt es immer noch zu viele falsche Vorstellungen über HCC in Oracle Foren und Blogs. In diesem Vortrag geht es um ihre Entmystifizierung. Ich werde Ihnen die HCC-Konzepte sowie andere Oracle Komprimierungsalgorithmen (grundlegende und OLTP) vermitteln, bevor ich näher auf HCC spezifische Komprimierungsalgorithmen und ihre Implementierung eingehe. Wir werden anhand von Block Dumps die Struktur der sogenannten Komprimierungseinheit zeigen und wie sie zu decodieren ist. Nützliche Hinweise zu HCC Implementierungen in Bezug auf das Lifecycle Management (ILM) einschließlich der neuen 12c Automatic Data Optimisation beenden diesen Vortrag.
In dieser Präsentation gehen wir zuerst kurz auf die Geschichte ein und zeigen wie die Datenbank in den letzten 30 Jahren genutzt wurde: teils als Processing Engine und teils als Persistenz-Layer. Nachdem wir zahlreiche Applikationsentwicklungsprojekte verfolgt haben, sind wir überzeugt, dass die Datenbank als Processing Engine genutzt werden sollte. Der Ansatz des Persistenz-Layers, bei dem die gesamte Geschäftslogik außerhalb der Datenbank implementiert ist, hat schwerwiegende Nachteile für die erste Applikationsentwicklung, die laufenden Instandhaltung und vor allem für Performance und Skalierbarkeit. Wir werden auf diese Nachteile eingehen, insbesondere dem Letztgenannten und wir werden widerlegen, dass die außerhalb der Datenbank angesiedelte Geschäftslogik Vorteile für Performance und Skalierbarkeit bringt. Zum Schluss werden wir unsere Meinung zu dem aktuellen JavaScript Hype bei der Anwendungsentwicklung sagen und wie sie das Revival der „Datenbank als Processing Engine“ ermöglicht.
Alle modernen Web-Applikationen nutzen Verbindungspools als Mittel zur Bildung von Schnittstellen mit Datenbanken. Die gleichzeitig ausgeführten Java Threads teilen sich diese Verbindungen in der Datenbank zur Ausführung von SQL. Ein Problem, dem wir häufig in der realen Welt begegnen, ist die Überdimensionierung dieses Verbindungspools, insbesondere wenn diese Pools so konfiguriert sind, dass sie mit zunehmender Arbeitslast dynamisch wachsen. Sie führen dann zu einem Phänomen, der sogenannten „Überzeichnung“: wir werden detailliert erklären, was das Problem ist und wie es sich auf das Verhalten von Datenbankservern auswirkt. Anschließend werden wir eine Reihe von Konzepten vorstellen, die es uns ermöglichen, vernünftig über Verbindungspools und ihre Größe zu sprechen. In diesem Vortrag werden wir das Verhalten von Datenbankservern demonstrieren, welche verschiedene Einstellungen von Verbindungspools nutzen und wie Java Threads diese nutzt.

GEPLANTER TERMIN

13.-14. September 2017
Die Veranstaltung dauert von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Am Abend des 13. September haben Sie in ungezwungener Atmosphäre und bei einem Getränk von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr die Gelegenheit zu einem Erfahrungs- und Meinungsaustausch mit den Referenten und anderen Teilnehmern.

SPRACHE

Dieses Seminar wird in englischer Sprache gehalten.

ZIELGRUPPE UND VORKENNTNISSE

Die Zielgruppe dieser Veranstaltung sind Performance Analysten, Datenbank-Administratoren, Anwendungs-Entwickler und Berater, die ihre Kenntnisse im Performance-Management und bei der Entwicklung von Datenbank-gestützten Anwendungen mithilfe der Oracle Datenbank verbessern wollen.
Die Teilnehmer sollten über praktische Kenntnisse der Oracle Datenbank verfügen.

LIVE ODER ONLINE

Kommen Sie entweder zu unserer Live-Veranstaltung in Zürich oder nehmen Sie an den Sitzungen in unserem virtuellen Klassenzimmer teil. Alle Sitzungen stehen Ihnen als Live-Stream zur Verfügung. Voraussetzungen: Internetzugang und Kopfhörer. Sie erhalten Ihr persönliches Konto vor der Veranstaltung. Das Konto gilt für eine Person.

Spezialangebot für Ihre Online-Teilnahme

1. Teilnehmer aus einem Unternehmen Listenpreis
2. Teilnehmer aus einem Unternehmen Listenpreis
3. Teilnehmer aus einem Unternehmen 50% des Listenpreises pro TN
Ab dem 4. Teilnehmer aus einem Unternehmen 25% des Listenpreises pro TN

VERANSTALTUNGSORT

Die Veranstaltung findet im Swissotel Zürich, Schweiz, statt.
www.swissotel.com/hotels/zurich/map-directions/

PREIS

Live im Swisshote, Zürich, Schweiz: CHF 1.950
Im Preis sind Mittagessen und Erfrischungen in den Pausen enthalten.
Live-Stream: CHF 1.650
Der Live-Stream wird aufgezeichnet. Im Preis enthalten ist Ihr exklusiver Zugang zu den Aufzeichnungen.

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Trivadis, Bernd Rössler, Head of Training

Bernd Rössler

  • Solution Manager Trivadis Training
  • Telefon: +49 89 9927 5931
  • E-Mail: bernd.roessler@trivadis.com
  • „Gerne berate ich Sie auch zu Themen wie: Einzelcoachings, Workshops, Projektbegleitung und Online-Trainings.“

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