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Sparx: Staffel 1, Episode 3

Machine Learning & Schwarze Löcher

Mathematik-Genie Maximilian Janisch erzählt, wie es dank dem Zusammenspiel von Mathematik, Machine Learning und Big Data möglich wird, ein Foto eines Schwarzen Lochs zu machen - 54 Millionen Lichtjahre entfernt.

Wie viele Gigabyte Daten braucht es für ein Foto eines Schwarzen Lochs? Anhand dieser Frage wird schon deutlich, dass man ein Schwarzes Loch nicht einfach so fotografieren kann: Um es als Ganzes erfassen zu können, bräuchte man ein Teleskop in der Grösse unserer Erde – ein scheinbar unmögliches Unterfangen.

Nicht aber, wenn man zur Mathematik noch Machine Learning und Big Data addiert: Anhand von tausenden Teil-Fotos, aufgenommen von zwölf Teleskopen an verschiedenen Orten auf der Welt, wurden Computer darauf geschult, ein Bild des Schwarzen Lochs inmitten der riesigen Galaxie Messier 87 herzustellen – eine Galaxie, die 54 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Die Datenmenge dazu ist immens! Um die eingangs gestellte Frage zu beantworten: Es braucht insgesamt fünf Millionen Gigabyte Datenmenge, um ein Foto dieses Schwarzen Lochs herzustellen.

Wunderkind Maximilian Janisch erklärt in seinem «Sparx»-Talk, wie Albert Einstein vor über 100 Jahren in der Mathematik den Grundstein für die Entdeckung von Schwarzen Löchern legte und wie die Informatik es heute möglich macht, mathematische Konzepte in der Praxis umzusetzen.

MAXIMILIAN JANISCH

Maximilian Janisch (*2003) ist ein hochbegabter Jugendlicher, der mit neun Jahren die Mathematik-Matura mit Bestnoten absolvierte. 2021 wird der Schweizer mit nur 17 Jahren sein Masterstudium in Mathematik an der Universität Zürich abschliessen. Verschiedene Auftritte im Schweizer Fernsehen haben Maximilian zu einer nationalen Berühmtheit gemacht. Neben der Mathematik schlägt Maximilians Herz höher für Machine Learning, Wiener Schnitzel und dafür, gute Arbeit abzuliefern.

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