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Krankheiten entdecken mit künstlicher Intelligenz

Mit einer KI-basierten Technologie gelingt es dem Schweizer Start-up Scailyte, Krankheiten zu entdecken, bevor es zu spät ist. In der siebten Ausgabe unseres Cat!apult-Podcast erklärt COO Corinne Solier, wie künstliche Intelligenz den Gang zum Arzt oder zur Ärztin für immer verändern könnte.


von Tobias Imbach

Oft braucht, wer schwer krank wird, Glück im Unglück: Nur wenn die Diagnose der Krankheit rechtzeitig erfolgt, kann die Krankheit auch erfolgreich behandelt werden. Vielen Schwererkrankten bleibt das verwehrt – Hauptgrund dafür ist die Komplexität vieler Krankheiten.

Die Wissenschaftlerin und Scailyte-COO Dr. Corinne Solier arbeitet mit ihrem Unternehmen an einer KI-basierten Technologie, die präzise und schnelle Diagnosen ermöglichen soll. Im Cat!apult-Podcast erklärt sie die Funktionswiese und berichtet eindrücklich von ihrer Zuversicht, mittels Technologie die Krankheitsdiagnostik klar verbessern zu können.

GESAGT & GEMERKT

  • Die Diagnose einiger Krankheiten kann bis zu 5 bis 10 Jahre dauern – das ist eine große Belastung, nicht nur wegen der körperlichen Schmerzen, sondern auch wegen der Ungewissheit.
  • Mit unserer Scaivision-Plattform suchen wir nicht nach etwas mit einer vordefinierten Linse. Wir erlauben der Plattform, für uns zu entdecken und das zu finden, was gefunden werden muss.
  • In gewisser Weise übernimmt Scaivision die Rolle eines Magneten, der die Nadel im Heuhaufen findet.
  • Experten und Expertinnen braucht es nach wie vor: um die Daten zu interpretieren.
  • Letztlich werden unsere Anwendungen dazu beitragen, dass das richtige Medikament zum richtigen Zeitpunkt beim richtigen Patienten zur Verfügung steht.

Corinne Solier

Scailyte AG, Basel / Boston

Corinne hat einen Master in Ingenieurwissenschaften in Biotechnologie und einen Doktortitel in Immunologie von der Université Paul Sabatier in Toulouse, Frankreich. Sie absolvierte ein Postdoc-Studium am City of Hope National Medical Center in den USA auf dem Gebiet der Biochemie von Kernrezeptoren, bevor sie zu Roche Pharmaceuticals wechselte. Dort hatte sie verschiedene Positionen in der frühen Forschung und Entwicklung inne, die sich mit translationaler Biomarker-Wissenschaft, innovativen "Omics"-Technologien und Innovation befassten. Zuletzt arbeitete sie für Roche als Global Head of Translational Technologies & Bioinformatics, und kam 2021 als Chief Operating Officer zu Scailyte.

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