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Der Game Changer für Diabetiker

«Sag mir, was du isst, und ...» ... SNAQ sagt dir, wie gut das für deine Gesundheit ist. Mittels Computer Vision und künstlicher Intelligenz informiert die App, wie es nach dem Verzehr einer bestimmten Mahlzeit um den Blutzuckergehalt steht – und ermöglicht dadurch Diabetikern, wieder mehr Freude am Essen zu haben.  

von Tobias Imbach

Wer in einem Restaurant sitzt und ein Foto vom Essen macht, wird das vermutlich mit der Welt teilen wollen – wer das Bild aber nicht etwa auf Instagram stellt, sondern für die App «SNAQ» nutzt, bringt damit in Erfahrung, wie es nach dem Verzehr der Mahlzeit um den Blutzuckergehalt steht. Das ist für Menschen, die sich gesund ernähren wollen, interessant, für Diabetiker und Diabetikerinnen hingegen ungemein nützlicher.

Die App hat im Dezember 2021 die hunderttausendste Mahlzeit analysieren können. Im Gespräch erzählt uns Aurelian Briner, CEO des Schweizer Start-ups SNAQ, was ihn und sein Team motiviert, inwiefern Computer Vision und Machine Learning beim Analyse-Prozess wichtig sind und was die Technologie in Zukunft bewirken könnte.

 

GESAGT & GEMERKT

  • SNAQ automatisiert so viel wie möglich, aber auch nur so viel wie sinnvoll.
  • Ich sehe positive Aspekte darin, dass der Mensch auch noch mitdenkt – nicht nur aus Risikoüberlegungen, sondern auch weil er sich dazu Gedanken macht und in Entscheide involviert ist.
  • (Punkto Automation:) Wir sind "on the edge" dessen was technisch möglich ist – doch die Erwartungen gehen teils noch darüber hinaus. So weit ist die Technologie aber schlicht noch nicht.
  • Unser Deep Learning Modell kann potenziell schon beim zweiten Bild ein Item erkennen – das ist eher unüblich.
  • Wir wollen mit Hardware arbeiten, die im Markt verfügbar ist – sprich was auf gängigen Smartphones ist.
  • Nicht-Diabetiker staunen über die Resultate eines Glucose-Sensors – wie signifikant sich verschiedene Entscheidungen in der Ernährung auswirken!
  • Wenn wir mit unserer App eine stärkere Personalisierung und frühere Awareness für das Thema schaffen, wirkt sich das hoffentlich positiv auf unser Gesundheitssystem und die damit verbundenen Kosten aus.

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Aurelian Briner

SNAQ AG, Zürich

Wenn Aurelian Briner im Restaurant sein Essen bestellt, tut er das in der Regel ziemlich impulsiv – Blutzuckerwerte hin oder her. Bei seiner Partnerin ist das etwas anders: Sie wurde vor sieben Jahren mit Diabetes Typ 1 diagnostiziert, was Aurelian Briner dazu motivierte, sich tiefergehend mit der Zusammensetzung und Nährwerten dessen zu befassen, was auf den Tellern landet – und mit SNAQ eine preisgekrönte App zu entwickeln, die Diabetikern das Leben vereinfacht, aber auch zu Lifestyle- und allgemein gesundheitlichen Zwecken dient. Als Gründer und CEO treibt er sein Start-up-Unternehmen strategisch voran.

Mehr Erfolgsgeschichten, wo künstliche Intelligenz und weitere Technologien kleinere Wunder und grosse Fortschritte im Gesundheitsbereich bewirken:

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