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Employee Story

Ivana Leiseder
@ Trivadis

Ivana Leiseder, Head of Marketing & Communications, hat bereits als 16-Jährige Websites für Auftraggeber aus aller Welt programmiert. Das Informatikstudium liess sie zugunsten der „einfacheren“ Variante Germanistik sausen.

 

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Als 6-Jährige lief ich als muskelbepackter und mit einem Strahlengewehr bewaffneter Duke Nukem durch die virtuelle Welt. Ja, ich war ein eher ungewöhnliches Mädchen. Statt Barbies waren Games meine Leidenschaft. Inspiriert von meinem jungen Vater zockte ich in meiner Kindheit so gut wie alles, was auf den Markt kam: von „Myst” über „Prince of Persia”, „Monkey Island” und „Sherlock Holmes” bis zu „Command & Conquer” und „Diablo”. Mit 10 Jahren war „Bad Mojo” eines meiner absoluten Highlights: Darin konnte ich als Kakerlake durch eine düstere Wohnung kriechen …

Für mich waren Computerspiele ein Weg, in eine andere Welt zu entfliehen. Ich kam mit einer schweren körperlichen Beeinträchtigung zur Welt. Wegen der Schmerzen kann ich oft nicht richtig schlafen. Dazu prägte mich meine Familiengeschichte. Meine Familie mütterlicherseits stammt aus Serbien – meine Grosseltern und meine Mutter leimten in einer Fabrik jahrzehntelang Plastikteile zusammen, um meinem Bruder und mir ein besseres Leben zu ermöglichen. Im Kühlschrank meiner Grosseltern war oft nur wenig. Dazu kamen die Balkankriege. Das hat mich stark beeinflusst und den Grundstein dafür gelegt, das Meiste aus meinem Leben machen zu wollen.

Meine Vorgesetzte liess mich meine Vision einer wertebasierten, vielschichtigen Marke „abseits der Trampelpfade“ umsetzen – kompromisslos.

Zunächst tat ich das als lernbesessene Schülerin, bis ich mir im Freifach Informatik aneignete, Websites zu programmieren. Bereits als 16-Jährige hatte ich Auftraggeber aus aller Welt, vom bekannten US-Künstler bis zum Orchester aus Südafrika. Mit 18 lancierte ich mit einer Kollegin das erste Online-Musikmagazin der Schweiz. Das Medienecho war riesig und öffnete mir viele Türen. So bekam ich noch während des Studiums Jobs als Chefredaktorin und Assistentin eines Professors. Mit 24 hatte ich bereits drei Management-Bücher mitverfasst. Das eine ergab das andere. Abschliessend ist diese Aufzählung allerdings lange nicht. Auch beim Studium machte ich so einiges. Zuerst Informatik. Das war mir aber in Anbetracht meiner beruflichen Tätigkeiten zu aufwändig. Also brach ich ab und wählte etwas, das mich weniger forderte: Germanistik. Hauptsache, ich hatte einen Abschluss – meiner Mutter zuliebe.

Auch nach dem Studium hatte ich immer mindestens zwei Jobs gleichzeitig. So arbeitete ich über zehn Jahre lang als Lehrerin für angehende Pflegekräfte und war gleichzeitig als PR-Beraterin oder Kommunikationsspezialistin tätig. 2020 entschied ich mich dann, ganz auf Trivadis zu setzen. Eine neue Erfahrung für mich, die das ganze Leben „auf dem Sprung“ gewesen war. Dafür liess meine Vorgesetzte mich meine Vision einer wertebasierten, vielschichtigen Marke „abseits der Trampelpfade“ umsetzen – kompromisslos. Ideen zu entwickeln, um den Zugang zu den teilweise komplexen Themen der IT-Welt zu erleichtern und Menschen mit Trivadis zu berühren, zu inspirieren und ja, manchmal auch hässig zu machen: Das ist der Kern meiner Aufgabe als Head of Marketing & Communications – wobei mein Alltag auch geprägt ist von Meetings und Deadlines. Manchmal fühlt es sich an wie Tetris auf höchster Geschwindigkeitsstufe.

Ideen zu entwickeln, um den Zugang zu den teilweise komplexen Themen der IT-Welt zu erleichtern und Menschen mit Trivadis zu berühren, zu inspirieren und ja, manchmal auch hässig zu machen: Das ist der Kern meiner Aufgabe als Head of Marketing & Communications.

Dennoch habe ich nach wie vor einige Projekte neben der Arbeit. So schreibe ich derzeit ein Buch mit Portraits von Menschen aus dem Balkan, die in der Schweiz eine neue Heimat gefunden haben. Zudem bin ich Mitgründerin eines gemeinnützigen Thinktanks, mit dem wir NPOs in den Bereichen Strategie, Digitalisierung und Image unentgeltlich beraten.

Aber ja, es gibt auch – zugegeben kurze – Phasen, in denen ich das hyperaktive Switchen zwischen Tabs und Tasks hinter mir lasse und so normale Dinge tue wie reisen, kochen, Freunde treffen oder trashige Dokus über Kanye West schauen. Ich glaube, genau dieser Bezug zu meinen bodenständigen Wurzeln – zwischen der „Glückspost“ meiner Mutter und dem Gangsta Rap meines Vaters – und meine Kompromisslosigkeit machen mich und meine Ideen aus. Jemand hat es mal ganz schön zusammengefasst: „Ivana is troublesome to the end – the happy end.“

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