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Datenanalyse im Selfservice-Modus

Zusammen mit dem Automobilhändler Mazda Austria implementierte Trivadis ein Dataware-house- und BI-System, das mittlerweile in 17 Ländern ausgerollt wurde. Dies schafft neben Zeit-Effizienz und einfacheren Abläufen den Zugriff auf eine konstante Datenbasis für alle Abteilungen.

In Kürze

Herausforderung

Datenanalysen und Berichte über ein externes, Excel-basiertes Reporting-System.

Lösung

Ein Datawarehouse- und BI-System mit Standard-Softwareprodukten von Oracle.

Nutzen

Die Selfservice-BI-Lösung ermöglicht Analysen und Entscheidungen aus verschiedenen Perspektiven.

Unsere Lösung

Was bedeutet Selfservice-BI? Darunter versteht man grundsätzlich eine von der IT-Abteilung vorbereitete Business-Intelligence-Plattform, die verschiedenen Fachabteilungen wie Verkauf, Finanzen oder Garantie die Möglichkeit verschafft, direkt und selbständig Datenanalysen durchzuführen und eigene Berichte zu erstellen.

BI-System löst Excel-basiertes Reporting ab

Bei Mazda Austria hat man erkannt, dass ein Business-Intelligence-System nur dann sinnvoll ist, wenn die Benutzer*innen die für ihre Arbeitsvorgänge notwendigen Daten eigenständig aufbereiten und analysieren können – und das alles vor einem zeitnahen Hintergrund. Lange Zeit arbeitete das Unternehmen mit einem Excel-basierten Reporting-System, das nur extern gewartet werden konnte. Wurde z. B. ein neues Fahrzeug-Modell bei Mazda eingeführt, mussten die entsprechenden Daten über einen externen Dienstleister eingespielt (integriert) werden. Das war entsprechend umständlich und zeitraubend.

Effizientes System für alle Abteilungen

Trivadis implementierte für Mazda Austria ein neues Datawarehouse- und BI-System mit den Standard-Softwareprodukten Oracle Data Integrator (ODI) sowie Oracle Business Intelligence Enterprise Edition (OBIEE). In Intensiv-Workshops wurden die Zielarchitektur für die zentrale Datenhaltung und die Datenbewirtschaftung gemeinsam mit Mazda erarbeitet und von Trivadis in mehreren Ausbaustufen umgesetzt. Darauf konnte dasBI- Reporting aufgesetzt und die Metadatenmodelle, BI-Analysen und Dashboards implementiert werden:

  • Erstellung des Data Warehouse Designs
  • Implementierung der Ladepläne mit Oracle Data Integrator
  • Realisierung von Modellen, BI-Analysen und Dashboards mit OBIEE
  • Schulung und Ausbildung der Endanwender*innen in den Fachbereichen
  • Quick Win: Deployment des ersten Releases nach zweieinhalb Monaten
  • Fertigstellung in regelmäßigen Releasesalle 4 bis 5 Monate
  • Kontinuierliche Weiterentwicklung und Aufschließung neuer Datenquellen

In den einzelnen Abteilungen wurden sogenannte Analysten in Business Intelligence ausgebildet. Diese Analysten haben direkten Zugriff und die entsprechenden Berechtigungen und können Reports nach ihren Vorstellungen erstellen. So kann das BI-System effizient von allen Abteilungen genutzt werden – vom Fahrzeugverkauf, Ersatzteil-wesen, über die Garantie-, Finanz- oder Sales-Planning-Abteilung bis hin zur Marketingabteilung.

Datenauswertung im Selbstbedienungsmodus

„Eine Selfservice-BI-Lösung ist von mehreren Erfolgsfaktoren geprägt. Eine zentrale und konsistente Datenbasis – auch “single point of truth“ genannt – stellt sicher, dass berechtigte Mitarbeiter*innen in einem Unternehmen schnell auf die richtigen Daten zugreifen können und vor allem von derselben Zahlenbasis sprechen. Ein nahezu selbsterklärendes Reporting-Front-End und ein solides Anwendertraining befähigt die Business-Abteilungen, relevante Daten im Selbstbedienungs-modus auszuwerten und Ergebnisse auch richtig zu interpretieren“, berichtet Günther Krobath, BI-Verantwortlicher bei Trivadis in Wien.

Schnelles System: 7 Stunden eingespart

Eingeführt wurde das BI-System zuerst in der Zentrale in Klagenfurt und dann sukzessive Abteilung für Abteilung eingebunden sowie in 17 mittel-und zentraleuropäische Länder ausgerollt. Die einzelnen Länderorganisationen waren bei der Vorstellung der neuen Selfservice-BI-Lösung begeistert von den Möglichkeiten. Die Bedienung der Weboberfläche ist intuitiv, der Zugriff auf die Daten kann von überall erfolgen: vom Büro, von zu Hause oder mobil. Die Schnelligkeit des Systems lässt sich auch von folgender Kennzahl ableiten: Vorher hat die Beladung des Systems (mit relativ wenigen Daten) insgesamt acht Stunden gedauert, jetzt wird das BI-System mit massiv mehr Daten innerhalb von einer Stunde beladen.

Die neue BI-Lösung ist ein echter Mehrwert für Mazda Austria, denn nun können die Mitarbeiter*innen Unternehmensdaten aus verschiedenen Perspektiven analysieren und daraus wichtige Entscheidungen ableiten.

Hans-Peter Petek, Manager Information Services, Mazda Austria

Erfolgsfaktor Zusammenarbeit

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für das Projekt war die enge und gute Zusammenarbeit von Mazda mit Trivadis. Die Grundpfeiler der Lösungsarchitektur wurden zu Beginn des Projektes gemeinsam abgestimmt und das BI-System in mehreren agilen Iterationen spezifiziert, implementiert und live gestellt. Der frühzeitige Einbezug der Fachabteilungen ermöglichte eine hohe Userakzeptanz der bereitgestellten Datenbasis. Die flankierende Ausbildung der Endanwender*innen mit dem neuen BI Frontend unterstützte einen raschen Einstieg im Umgang mit dem BI-Tool und dem selbständigen Erstellen der Berichte.Die ausgezeichnete Kommunikation des BI-Verantwortlichen zum Projektfortschritt mittels Newslettern und Vergabe von BI-Projekt Marketingartikeln brachten das Projekt bei Mazda Austria zu einem erfolgreichen Abschluss.

ÜBER MAZDA AUSTRIA

Mazda betreibt in Klagenfurt eine internationale Vertriebs-, Marketing- und Logistik-Organisation für den Großhandel mit Autos und Ersatzteilen. Mit rund 110 Mitarbeiter*innen versorgt Mazda Austria insgesamt über 400 Handels- und Werkstattpartner in 21 Ländern mit Autos, Ersatzteilen und Mobilitätsservice. Die Mazda Austria GmbH ist ein Tochterunternehmen der börsennotierten Mazda Corporation mit Sitz in Hiroshima, Japan.

EINGESETZTE TECHNOLOGIEN

  • Oracle Data Integrator
  • Oracle Business Intelligence
  • Enterprise Edition

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